Eine Reise nach Bosnien und Herzegowina

Zusammen mit Salim Mustafic ist eine fünfköpfige Gruppe der Bosnien-Hilfe-Büderich e.V. am vergangenen Donnerstag nach Kalesija im Kanton Tuzla in Bosnien und Herzegowina gereist. Da schon für den darauffolgenden Sonntag der Rückflug nach Dortmund gebucht war, war der Terminkalender der Reisenden entsprechend dicht gefüllt.

Anlass für die Reise war die Übergabe von Geld- und Sachspenden an den Verein Osmijeh Nade (Bosnisch für „Ein Lächeln der Hoffnung“) und bedürftige Familien. Zudem hatten drei Mitglieder der Reisegruppe die Möglichkeit erhalten den Verein Osmijeh Nade kennenzulernen, der seit Jahren von der Bosnien-Hilfe-Büderich mit Geld- und Sachspenden unterstützt wird. Bei diesem Besuch konnte man sich dank Salims Sprachkenntnis gut miteinander austauschen.

Zu Besuch bei Osmijeh Nade

Weitere Programmpunkte waren sowohl der Besuch einer Familie mit Hilfebedarf als auch der Besuch eines jungen Mädchens und ihrer Mutter, die im Gebiet Jablanica durch die Überschwemmung Anfang Oktober ihr komplettes Haus verloren hatten.

Außerdem stand noch eine Reise zum Hauptdenkmal und den Friedhof für den Genozid von Srebrenica in Potočari, sowie die Besichtigung einer stillgelegten Autobatterie-Fabrik in der ein niederländisches UN-Bataillon zum Zeitpunkt des Massakers von Srebrenica untergebracht war.

Neben all den doch recht emotional bewegenden Momenten, blieb auch Zeit für die Besichtigung der Städte Tuzla, Mostar und Sarajevo. Zudem bestand die Gelegenheit bosnisches Essen zu genießen und sich mit Einheimischen in freundlicher und zwangloser Atmosphäre auszutauschen.

Brücke von Mostar

Die sehr wechselhaften Erlebnisse haben bei der Reisegruppe einen nachhaltigen und bewegenden Eindruck hinterlassen. Unvergessen bleibt die Herzlichkeit der Menschen, die trotz vieler Widrigkeiten ihr „Lächeln der Hoffnung“ nicht aufgegeben haben. Wir sagen „Hvala“ (Danke) und kommen gerne wieder!

Wer mehr über die Reise erfahren möchte, darf sich bald auf eine weitere Folge aus unseren 3000 Geschichten freuen. Sobald der Film veröffentlicht ist, geben wir es an dieser Stelle bekannt.

Text und Redaktion: Holger Beinsen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert