Schützenfest bei den „Postballern“

Die „Postballer“ sind im Jahr 1987 aus den Rosenkavalieren entstanden. Seinerzeit hatten sich das Dutzend Jungschützen zusammengefunden, um beim Pfingstturnier von Blau-Weiß Büderich teilzunehmen. Der Name enstammt aus den Worten „Post“ für die Gastwirtschaft „Alte Post“, denn hier hatte man sich am Wochenende getroffen, und „Baller“ für den Fußballer. Erfolgreich im Fußball waren die Jungs nie – der olympische Gedanke war vorrangig.

Zum Schützenfest tritt man natürlich als Clique auf. Da die meisten Mitglieder selbst Rosenkavalier waren, ist ordentliches Marschieren mit perfektem Stechschritt zur Parade Kür und Pflicht.

Wer zu spät kommt, muss bezahlen!

Zum eigenen Brauch gehört das Vogelschießen in eigenen Reihen am Samstag. Also trifft man sich um Punkt 7 Uhr morgens, um beim letztjährigen „Postballer-König“ ein gemeinsames Frühstück einzunehmen. 15 Minuten Toleranz – ab dann muss Strafe gezahlt werden. Gegen 8 Uhr wird der neue König ausgeschossen. Der Vogelbauer Markus Kremser überrascht jedes Jahr aufs Neue und präsentiert einen „Vogel“ mit Bezug zum Postballer-König.

Postballer-König mit Pflichten

Natürlich hat auch der Postballer-König Pflichten: im folgenden Jahr richtet er das „Angrillen“ aus. Denn am Abend vor Schützenfest wird sich gemeinsam auf das Fest eingestimmt. Das Ausrichten des Frühstücks mit Königsschießen obliegt dem amtierenden König ebenfalls. Und kurz vor 9 Uhr ruft der König zum Abmarsch Richtung Schützenhalle. Denn um 9 Uhr ist Antreten! Jetzt noch schnell ein Blumenstrauß für die Chefin des Hauses, zum Dank für das leckere Frühstück!

König Marco
König Andreas (gen. Änne)
Vogelbauer „Melle“ mit König Holger

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