Verkehrsversuch „An Wortmanns Mühle“ beendet – Verkehrssituation deutlich verbessert

Verkehrsversuch „An Wortmanns Mühle“ beendet – Verkehrssituation deutlich verbessert

Autor & Redaktion ✍️ Peter Kothenschulte

Unsere Redaktion erreicht der folgende Beitrag der Wallfahrtsstadt Werl:

Die Stadt Werl beendet den seit Februar 2025 laufenden Verkehrsversuch im Bereich An Wortmanns Mühle / Schlesienstraße / Vincenz-Frigger-Straße. Ziel des Versuchs war es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, die Aufenthaltsqualität im Quartier zu verbessern und die Wirksamkeit verschiedener verkehrsberuhigender Maßnahmen zu prüfen.

Im Rahmen des Verkehrsversuchs wurden wiederholt Verkehrszählungen und Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Diese objektiven Werte zeigen eine klare und messbare Verbesserung der Verkehrssituation:

  • Die mittlere Geschwindigkeit liegt inzwischen bei rund 15 km/h – und damit deutlich niedriger als zuvor.
  • Die gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit hat sich damit halbiert.
  • Bereits die Zwischenmessungen im Frühjahr 2025 hatten in den angrenzenden Bereichen vergleichbare positive Werte gezeigt. Hier gilt die „Zone 30“

Vincenz-Frigger-Straße: Ø 32 km/h / Schlesienstraße: Ø 31 km/h / Mönigstraße: Ø 25 km/h

Zusätzlich wurden im Laufe des Versuchs Piktogramme zur Verdeutlichung der Zoneneinfahrt, Markierungsarbeiten sowie Geschwindigkeitsmessdisplays („Smiley“) installiert. Alle Maßnahmen trugen zu einer Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmenden und zur Reduzierung der gefahrenen Geschwindigkeiten bei. „Regelübertretungen im Einzelfall lassen sich allerdings leider nicht verhindern“, ordnet Pressesprecher Dirk Sodenkamp die auf objektiven Messergebnissen getroffene Entscheidung vor dem Hintergrund subjektiver Wahrnehmungen von Betroffenen ein.

Auf Basis der Messergebnisse kommt die Stadtverwaltung zu dem Schluss, dass eine Verbesserung der Verkehrssicherheit erreicht wurde. Weitere verkehrsrechtliche Maßnahmen sind nach heutigem Stand nicht erforderlich. Der Verkehrsversuch wird daher offiziell beendet. Eine enge Beobachtung der Verkehrssituation mit Messungen und Beobachtung durch die Polizei bleibt weiterhin gewährleistet.

Clarissa Stich, die Abteilungsleiterin für Sicherheit und Ordnung, erklärt: „Die Ergebnisse sprechen eine eindeutige Sprache. Die Kombination aus Markierungen, Tempohinweisen und bewussterer Rücksichtnahme hat zu einer Verbesserung der Verkehrssituation geführt. Wir freuen uns, dass diese gemeinsamen Anstrengungen von verschiedenen Akteuren die gewünschte Wirkung zeigen.“ 

Die Stadt Werl bedankt sich bei allen Anwohnern sowie allen Verkehrsteilnehmenden für ihre Hinweise, ihre Geduld und ihr Verständnis während der Laufzeit der verschiedenen Phasen des Verkehrsversuchs. Die

Rückmeldungen aus der Bürgerschaft waren und bleiben ein wichtiger Baustein für die Bewertung und Gestaltung des Straßenraums.

Beitrag der Wallfahrtsstadt Werl , Dirk Sodenkamp / Redaktion Peter Kothenschulte

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert