Büderich gedenkt Opfern von Krieg und Gewalt

„Von guten Mächten“ – dieses Gedicht hat Dietrich Bonhoeffer 1944 in Gestapo-Haft geschrieben. Zum Volkstrauertag erinnerte Ortsvorsteher Tobias Reuther an den Theologen, der sich im Zweiten Weltkrieg dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus anschloss. Im April 1945 wurde Bonhoeffer hingerichtet.

Reuther rief die Erinnerung an jene Epoche wach, in der unzählige Menschen durch Kriege und Gewalt ihr Leben verloren. Zugleich lenkte er den Blick auf Gegenwart und Zukunft und betonte die Notwendigkeit, Verantwortung zu übernehmen, damit sich solches Unrecht nicht erneut ereignet.

Als Vorbild bezeichnete er den Theologen Bonhoeffer. Er setzte Zeichen der Hoffnung und Versöhnung vor allem durch sein theologisches Wirken, seine mutige Haltung gegen das NS-Regime und seine Betonung von Verantwortung, Nächstenliebe und Glauben.

Zum Gedenktag waren die Fahnenabordnungen der Kunibertschützen, Feuerwehr und Sportverein Blau-Weiß Büderich anwesend. Mitglieder der Feuerwehr legten einen Kranz nieder. Pastor Jörg Kutrieb betete mit den anwesenden Büdericherinnen und Büderichern zwei Gebete.

OV Tobias Reuther
Zum Ende der Gedenkfeier spielte die Blaskapelle Büderich das Lied von Bonhoeffer und die Anwesenden sangen drei Strophen aus dem Lied „Von guten Mächten“.

Beitrag von Peter Kothenschulte

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