Zu einem besonderen Bildungsangebot lud büderich.digital ins Pfarrheim ein: Gemeinsam mit dem Palliativmediziner Thomas Roden aus Werl und Stefan Waldburg, Koordinationsfachkraft im Ambulanten Hospizdienst Soest/Werl, wurde ein „Letzte Hilfe“-Kurs durchgeführt. Das Format vermittelt Grundlagen der Sterbebegleitung und richtet sich an Menschen, die Betroffene am Lebensende unterstützen möchten.
Mit dem Satz „Sterben ist Teil des Lebens“ eröffnete Stefan Waldburg den Nachmittag und schuf damit eine gemeinsame Basis für alle Anwesenden. In vier Modulen gaben die beiden Referenten einen verständlichen Überblick über zentrale Themen: von Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht über die Linderung typischer Beschwerden im Sterbeprozess bis hin zu Fragen des Abschiednehmens. Auch einfache Handgriffe und alltagsnahe Orientierungshilfen wurden vermittelt.
Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, zahlreiche Fragen zu stellen – und Roden wie Waldburg nahmen sich Zeit für ausführliche Antworten. So entwickelte sich ein lebendiger, kurzweiliger Austausch, der viele Unsicherheiten abbauen konnte.
Zum Abschluss zog ein Teilnehmer ein klares Fazit: „Sterben ist kein Tabuthema.“ Er wie auch die übrigen Anwesenden zeigten sich dankbar für die praxisnahe Unterstützung. Eine Teilnehmerin betonte, wie wertvoll die konkreten Empfehlungen zum Umgang mit schwerkranken und sterbenden Menschen für sie seien. Viele wünschten sich, dass mehr Menschen dieses Angebot wahrnehmen.
Angesichts der großen Nachfrage – der Kurs war frühzeitig ausgebucht – können sich die beiden Moderatoren gut vorstellen, das Format erneut anzubieten.
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