Beim fünften Teil des Büdericher Sommersports stand diesmal eine noch vergleichsweise junge Trendsportart auf dem Programm: Walking-Fußball. Der Wettergott meinte es allerdings nicht besonders gut mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Bei strömendem Regen fand sich nur eine kleine Gruppe hochmotivierter und interessierter Sportler zusammen – die dafür umso mehr Lust hatte, etwas Neues auszuprobieren.
Walking Fußball klingt zunächst einmal nach Fußball im Schongang. Doch ganz so einfach ist es nicht. „Wer das noch nie mitgemacht hat, belächelt es vielleicht. Aber wer es einmal ausprobiert hat, merkt schnell, dass Walking Fußball richtig Spaß macht, attraktiv ist und durchaus anstrengend sein kann“, brachte es ein Teilnehmer treffend auf den Punkt.
Und tatsächlich brauchte es für die ungewohnte Variante des Fußballs durchaus ein Mindestmaß an Kondition, Koordination und Beweglichkeit. Gespielt wird – wie der Name schon sagt – ohne zu laufen. Trotzdem kommt man ordentlich in Bewegung, muss sich „freigehen“, reagieren, passen und den Überblick behalten.
Nach knapp 60 Minuten war die kleine Gruppe nicht nur sportlich gefordert, sondern auch pudelnass. Die Stimmung blieb trotzdem bestens. Was bei Sonnenschein sicherlich noch mehr Teilnehmer angelockt hätte, erwies sich so als besondere sportliche Erfahrung: neue Sportart, neue Eindrücke und jede Menge Spaß – trotz Dauerregens.
Was beim Fußball dazugehört, durfte auch beim Walking-Fußball nicht fehlen: die dritte Halbzeit. Bei dem ein oder anderen Kaltgetränk wurde noch einmal über die ein oder andere Spielsituation diskutiert – natürlich mit mindestens ebenso viel Leidenschaft wie zuvor auf dem Platz.
Die fünfte Station des Büdericher Sommersports zeigte damit einmal mehr: Es lohnt sich, Neues auszuprobieren.
